Folgende Einrichtungen sind über ihre Träger Mitglied im ‚buss’
- Einrichtungen zur akut-medizinischen Versorgung Suchtkranker (Entzugsbehandlung und Entgiftung bzw. qualifizierte Entgiftung)
- Psychiatrische Krankenhäuser mit ihren Abteilungen bzw. Stationen für Abhängigkeits-Erkrankungen
- Übergangs- und Motivationseinrichtungen
- Entwöhnungs-Einrichtungen, und Fachkliniken zur medizinischen Rehabilitation für Abhängigkeits-Erkrankungen (einschließlich therapeutischer Gemeinschaften)
- Einrichtungen zur teilstationären bzw. ganztägig ambulanten Rehabilitation Suchtkranker (Tageskliniken)
- Adaptionseinrichtungen (2. Phase der medizinischen Rehabilitation)
- Nachsorgeeinrichtungen, Einrichtungen für betreutes Wohnen und sozio-therapeutische Einrichtungen (berufliche und soziale Rehabilitation im Sinne komplementärer Versorgung)
- Interessenvertretung und Öffentlichkeitsarbeit für die überwiegend stationären Einrichtungen in ihrer unterschiedlichen strukturellen und konzeptionellen Ausgestaltung gegenüber Staat und Politik (Bund, Länder, Kommunen), Leistungs- und Kostenträgern (insbesondere Rentenversicherung und Gesetzliche Krankenversicherung) sowie sonstigen Körperschaften und Organisationen.
- Netzwerkarbeit durch Kooperation mit Behörden, Institutionen, Berufsgruppen, Fachgesellschaften und Organisationen des In- und Auslandes, die auf dem Gebiet der Versorgung Abhängigkeitskranker tätig sind. Neben der Mitgliedschaft in der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) und in der Arbeitsgemeinschaft Medizinische Rehabilitation (AG MedReha) arbeitet der ‚buss’ in zahlreichen Gremien der Suchtkrankenhilfe, der medizinischen Rehabilitation und des Gesundheitswesens mit.
- Forum zur Kommunikation und zum Informationsaustausch im Hinblick auf spezifische fachliche und organisatorische Themen aus der Praxis (Fortbildungen, Qualitätszirkel, Fachtagungen, Rundbriefe, Internet-Forum).
- Service-Stelle für die Mitglieds-Einrichtungen, deren Träger, Einrichtungsleitungen und Fachkräfte für Fragen zu fachlichen (therapeutisch und konzeptionell), organisatorischen bzw. administrativen sowie versorgungspolitischen und rechtlichen Aspekten
Der ‚buss’ hat sich bereits Ende der 90er Jahre - noch bevor die entsprechenden gesetzlichen Anforderungen formuliert wurden - mit der Entwicklung und Implementierung spezifischer Qualitätsmanagement-Systeme in der Suchtkrankenhilfe beschäftigt. Daraus ist die Initiative der deQus (Deutsche Gesellschaft für Qualitätsmanagement in der Suchttherapie e.V.) entstanden, die seit 2001 über 60 Mitgliedseinrichtungen bei der Einführung und Zertifizierung von QM unterstützt hat. Der Verband ist daher auch Mitglied der European Foundation for Quality Management (EFQM) und arbeitet mit der Gesellschaft für Qualitätsmanagement in der Gesundheitsversorgung (GQMG) zusammen.
