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Bundesverband für stationäre Suchtkrankenhilfe e.V.

Ziele | Aufgaben

Der Bundesverband für stationäre Suchtkrankenhilfe (‚buss’) e.V. ist als Fachverband der bundesweite Zusammenschluss von derzeit 160 stationären Einrichtungen mit rund 7.000 Plätzen zur Behandlung und Betreuung suchtkranker Menschen (Alkohol, Medikamente, Drogen, Spiel- und Onlinesucht sowie Essstörungen). Sie stehen in frei-gemeinnütziger, öffentlich-rechtlicher oder privater Trägerschaft und sind in das therapeutische Verbundsystem der freien und öffentlichen Wohlfahrt integriert.

Folgende Einrichtungen sind ber ihre Trger Mitglied im ‚buss’

  • Einrichtungen zur akut-medizinischen Versorgung Suchtkranker (Entzugsbehandlung und Entgiftung bzw. qualifizierte Entgiftung)
  • Psychiatrische Krankenhuser mit ihren Abteilungen bzw. Stationen fr Abhngigkeits-Erkrankungen
  • bergangs- und Motivationseinrichtungen
  • Entwöhnungs-Einrichtungen, und Fachkliniken zur medizinischen Rehabilitation für Abhängigkeits-Erkrankungen (einschließlich therapeutischer Gemeinschaften)
  • Einrichtungen zur teilstationären bzw. ganztägig ambulanten Rehabilitation Suchtkranker (Tageskliniken)
  • Adaptionseinrichtungen (2. Phase der medizinischen Rehabilitation)
  • Nachsorgeeinrichtungen, Einrichtungen für betreutes Wohnen und sozio-therapeutische Einrichtungen (berufliche und soziale Rehabilitation im Sinne komplementärer Versorgung)
Der ‚buss’ wurde 1903 unter dem Namen ‚Verband der Trinkerheilstätten des deutschen Sprachgebietes’ gegründet und ist als eingetragener Verein organisiert. Der Sitz des Vereins ist Kassel, hier befindet sich auch die Geschäftsstelle. Der Verband ist finanziell unabhängig, seine Arbeit wird aus den Beiträgen der Mitglieder finanziert und umfasst folgende Schwerpunkte:
  1. Interessenvertretung und Öffentlichkeitsarbeit für die überwiegend stationären Einrichtungen in ihrer unterschiedlichen strukturellen und konzeptionellen Ausgestaltung gegenüber Staat und Politik (Bund, Länder, Kommunen), Leistungs- und Kostenträgern (insbesondere Rentenversicherung und Gesetzliche Krankenversicherung) sowie sonstigen Körperschaften und Organisationen.

  2. Netzwerkarbeit durch Kooperation mit Behörden, Institutionen, Berufsgruppen, Fachgesellschaften und Organisationen des In- und Auslandes, die auf dem Gebiet der Versorgung Abhängigkeitskranker tätig sind. Neben der Mitgliedschaft in der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) und in der Arbeitsgemeinschaft Medizinische Rehabilitation (AG MedReha) arbeitet der ‚buss’ in zahlreichen Gremien der Suchtkrankenhilfe, der medizinischen Rehabilitation und des Gesundheitswesens mit.

  3. Forum zur Kommunikation und zum Informationsaustausch im Hinblick auf spezifische fachliche und organisatorische Themen aus der Praxis (Fortbildungen, Qualitätszirkel, Fachtagungen, Rundbriefe, Internet-Forum).

  4. Service-Stelle für die Mitglieds-Einrichtungen, deren Träger, Einrichtungsleitungen und Fachkräfte für Fragen zu fachlichen (therapeutisch und konzeptionell), organisatorischen bzw. administrativen sowie versorgungspolitischen und rechtlichen Aspekten
Der ‚buss’ vergibt alle 2 Jahre den Wolfram-Keup-Frderpreis fr die beste wissenschaftliche oder praxisorientierte Arbeit auf dem Gebiet der Entstehung und Behandlung von Missbrauch und Sucht. Aus dem Nachlass des Projektes Frhwarnsystem zur Erfassung von Vernderungen der Missbrauchsmuster chemischer Substanzen in der Bundesrepublik Deutschland, das Professor Wolfram Keup initiiert und bis zu seinem Tod am 4. Januar 2007 geleitet hat, wird zur Erinnerung an den Stifter erstmalig 2010 der Frderpreis, der mit einem Preisgeld von 2.000 ausgestattet ist, ffentlich ausgeschrieben und vergeben.

Der ‚buss’ hat sich bereits Ende der 90er Jahre - noch bevor die entsprechenden gesetzlichen Anforderungen formuliert wurden - mit der Entwicklung und Implementierung spezifischer Qualittsmanagement-Systeme in der Suchtkrankenhilfe beschftigt. Daraus ist die Initiative der deQus (Deutsche Gesellschaft fr Qualittsmanagement in der Suchttherapie e.V.) entstanden, die seit 2001 ber 60 Mitgliedseinrichtungen bei der Einfhrung und Zertifizierung von QM untersttzt hat. Der Verband ist daher auch Mitglied der European Foundation for Quality Management (EFQM) und arbeitet mit der Gesellschaft fr Qualittsmanagement in der Gesundheitsversorgung (GQMG) zusammen.
Bundesverband für stationäre Suchtkrankenhilfe e.V. | Wilhelmshöher Allee 273 | 34131 Kassel
Telefon: 05 61 / 77 93 51 | Telefax: 05 61 / 10 28 83 | E-Mail: buss@suchthilfe.de